Armin Lediger

COO & Co-Founder

Armin Lediger

Über mich:

Geboren und aufgewachsen bin ich im schönen Würzburg. Nach dem Abi hat mich das Studium der Japanologie, der Sinologie und der Informatik schon frühzeitig mit Asien in Kontakt und mich auf meinen beruflichen Weg gebracht. Im Alter von 16 Jahren begann ich nach einer unschönen Erfahrung mit dem Karate Training und habe intensiv und schnell die Bewegungslogik erlernen und auch schon frühzeitig weitergeben können. Die Kampfkunst ist und bleibt eine Kunst, die man lange erlernen darf und stellt einen Weg dar, der niemals endet. Und sie ist für mich seit nunmehr 30 Jahren der rote Faden in meinem Leben, der mich immer wieder daran erinnert, dass alles im Leben damit zu tun hat, ob man „hart“ oder „weich“ ist. Wie auch im Kampf ist das Leben eine Abfolge von Momenten, in denen man entweder agieren oder reagieren muss. Und ich bin dankbar dafür, dass ich mich schon so lange mit der Philosophie der Kampfkunst beschäftigen darf.

Mein Unterrichtsstil:

Ich durfte bei meinem einjährigen Aufenthalt in Japan aus nächster Nähe miterleben, was es bedeutet, sich konzentriert und ernsthaft mit etwas zu beschäftigen. Das hat mich sehr beeindruckt und mir verdeutlicht, wie groß doch die kulturellen Unterschiede zwischen der asiatischen und der westlichen Welt sind. Ich habe gelernt, mich auf den „einen Moment“ zu konzentrieren und mentale und körperliche Grenzen erreichen und überschreiten zu können.

Mein Unterrichtsstil ist eher streng, fokussiert auf Technik und Details, immer mit dem Blick auf den Nutzen und den Verteidigungs- oder Angriffszweck in einer Konfliktsituation. Ich bin fasziniert von einfachen, schnellen Techniken und deren Resultat. Und ich weiß, dass man etwas erst beherrscht, wenn man es so oft wiederholt hat, dass es Teil von einem selbst geworden ist.

Das ist mir wichtig:

Zuallererst einmal der Ausgleich zwischen den Elementen. Weich und hart, schnell und langsam, kräftig und sanft. Für alles ist ein richtiger Moment, aber der richtige Weg ist immer die Mitte. So auch im Leben: Ein Ausgleich zwischen Arbeit und Freizeit, ein Ausgleich zwischen Spaß und Ernst und ein beständiges Lernen bis ins hohe Alter. Ich hoffe sehr, dass ich noch lange interessiert und offen sein werde für Neues.

Ich liebe meine Frau Ina, meinen Kater Oscar und meinen Hund Jamie – wir sind eine wundervolle Familie und diese bedeutet mir vor allem Quality Time.

Guilty Pleasure:

Ich liebe Essen. Vor allem Essen-gehen. Halloumi, Grieche, Pizza, asiatisch… das würde ich am liebsten jeden Tag tun. Aber glücklicherweise lebe ich mit einer wundervollen Frau zusammen, die mich immer wieder mit hervorragenden Gerichten überrascht.

Meine krasseste Karateerfahrung:

Ich hatte die Ehre, auf Okinawa 4 Wochen lang als Teil seiner Familie im Haus und Dojo des Meisters und Begründers dieses Karate Stils zu leben, zu lernen und mich weiterzubilden und die Beziehungen zwischen der deutschen und traditionellen japanischen Karatewelt zu verbessern. Es war oft hart aber herzlich. Das werde ich nie vergessen.

Wenn ich nicht unterrichte:

Findet man mich entweder vor dem Computer (mein eigentlicher Beruf) oder beim Essen oder einem meiner Hobbies: Tauchen, Onewheel, Golfspielen, Auto basteln.

Lieblingsort:

Thailand. Koh Phangan. Oder unter Wasser in einem unserer schönen Ozeane.

Lieblingssong:

Sting – Fields of Gold; alles von Pink Floyd, Queen, Rammstein. Aber ich liebe auch klassische Musik. Und 80er. Und Rock. Ich liebe Musik!

Meine liebste Kata:

In meinem Karate Stil gibt es nur 8 Katas. Und ich mag sie alle. Es gibt Phasen, da mag man mal eine etwas mehr als die anderen, aber das hat oft damit zu tun, dass man sich gerade mit einzelnen Techniken oder Bewegungsabläufen beschäftigt, um diese zu verbessern. Dann ist diese Kata in diesem Moment spannender und wird häufiger geübt. Aber am Ende des Tages ist es die Summe dieser 8 Katas, die die Schönheit einer Kampfkunst ausmacht.